Armvenenthrombose (Thrombose der Armvenen)

Sie bemerken eine plötzliche Schwellung, Schmerzen oder ein Spannungsgefühl im Arm? In unserer gefäßchirurgischen Praxis nahe Oldenburg sind wir auf die frühzeitige Diagnose und moderne Behandlung der Armvenenthrombose spezialisiert. Viele Patientinnen und Patienten aus Oldenburg und Umgebung vertrauen auf unsere Erfahrung in der Gefäßmedizin.

Was ist eine Armvenenthrombose?

Bei einer Armvenenthrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einer tiefen oder oberflächlichen Vene des Arms. Dadurch wird der Blutabfluss behindert, was zu Schmerzen, Schwellungen und Funktionsstörungen führen kann. Häufig betroffen sind die tiefen Armvenen im Schulter- oder Oberarmbereich.

Ursachen können unter anderem längere Immobilisation, Venenkatheter, intensive körperliche Belastung, Gerinnungsstörungen oder Krebserkrankungen sein. Auch nach Operationen oder Verletzungen kann das Risiko erhöht sein.

Typische Merkmale

Folgende Beschwerden können auf eine Armvenenthrombose hinweisen:

  • Einseitige Schwellung von Arm, Hand oder Schulter
  • Schmerzen, Spannungs- oder Druckgefühl im betroffenen Arm
  • Bläuliche oder gerötete Hautverfärbung
  • Erwärmung der Haut
  • Sichtbar hervortretende Venen
  • In schweren Fällen: eingeschränkte Beweglichkeit oder Atemnot (Hinweis auf Lungenembolie)

Bei diesen Symptomen sollte zeitnah eine gefäßmedizinische Abklärung erfolgen.

Diagnose

In unserer Praxis bei Oldenburg führen wir eine gezielte und schonende Diagnostik durch. Dazu gehören:

  • Ausführliche Anamnese und klinische Untersuchung
  • Farbduplexsonographie (Ultraschall) der Arm- und Schultervenen
  • Beurteilung der Ausdehnung und Lage des Thrombus
  • Bei unklaren Befunden: weiterführende Bildgebung (z. B. CT- oder MR-Phlebographie) in Kooperation mit spezialisierten Zentren

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.

Therapie

Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten der Thrombose zu verhindern, Beschwerden zu lindern und das Risiko einer Lungenembolie zu reduzieren.

Konservative Therapie:

  • Blutverdünnende Medikamente (Antikoagulation)
  • Kompressionstherapie des Arms zur Abschwellung
  • Schonung mit anschließender schrittweiser Mobilisation
  • Behandlung auslösender Ursachen (z. B. Entfernen eines Venenkatheters)

Operative Therapie:

In ausgewählten Fällen oder bei schweren Verläufen bieten wir in Zusammenarbeit mit spezialisierten Kliniken:

  • Kathetergestützte Thrombolyse (Auflösung des Blutgerinnsels)
  • Mechanische Thrombektomie
  • Operative Maßnahmen bei anatomischen Engstellen (z. B. Thoracic-Outlet-Syndrom)

Wir beraten Sie individuell und stimmen die Therapie auf Ihre persönliche Situation ab.

Nachbehandlung

Eine sorgfältige Nachsorge ist bei Armvenenthrombosen besonders wichtig. Dazu zählen:

  • Regelmäßige gefäßmedizinische Kontrollen
  • Anpassung und Überwachung der Antikoagulation
  • Tragen der Kompression nach ärztlicher Empfehlung
  • Beratung zur Vermeidung erneuter Thrombosen

So lassen sich Komplikationen reduzieren und die Armfunktion langfristig erhalten.

PCO Nord Oldenburg & Ammerland

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