Hüftarthroskopie - Minimalinvasive Behandlung bei Hüftbeschwerden
Wann ist eine Hüftarthroskopie sinnvoll?
Eine arthroskopische Hüftoperation kommt in folgenden Fällen in Betracht:
- CAM- oder Pincer-Impingement (Hüftengpass-Syndrom)
- Risse der Gelenklippe (Labrum)
- Frühstadien einer Hüftarthrose
- Freie Gelenkkörper im Hüftgelenk
- Knorpelschäden oder Gelenkreizungen
- Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen im Bereich der Hüfte
Diagnostik in unserer Praxis bei Oldenburg
Vor dem Eingriff erfolgt eine präzise klinische Untersuchung sowie die Auswertung bildgebender Verfahren wie Röntgen, MRT mit Kontrastmittel (Arthro-MRT) oder CT. So erkennen wir die genaue Ursache der Beschwerden und können die Behandlung individuell planen.
Der Ablauf der Hüftarthroskopie
Die Hüftarthroskopie erfolgt in der Regel minimalinvasiv und erfordert nur wenige, sehr kleine Hautschnitte. Dabei können wir gezielt krankhafte Veränderungen am Hüftgelenk behandeln – schonend, präzise und unter direkter Sicht. Der Eingriff dauert meist 60 bis 90 Minuten und findet in Vollnarkose statt.
- Ambulante oder kurzstationäre Operation in Vollnarkose
- Zwei bis drei kleine Hautschnitte (ca. 1 cm) zur Einführung von Kamera und Instrumenten
- Glättung oder Entfernung von knöchernen Vorsprüngen (Impingement-Behandlung)
- Naht oder Teilentfernung der Gelenklippe (Labrum)
- Schonung des umliegenden Gewebes durch präzise OP-Technik
Nachbehandlung & Reha
Nach der Hüftarthroskopie begleiten wir Sie mit einem strukturierten Reha-Plan:
- Verwendung von Unterarmgehstützen für ca. 1–3 Wochen
- Spezielle krankengymnastische Übungen zur Gelenkmobilisation
- Muskelaufbau und Belastungssteigerung im Verlauf von 6–12 Wochen
- Rückkehr zum Sport abhängig vom Eingriff, meist nach 3–6 Monaten
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Ihre Orthopädie mit OP-Zentrum nahe Oldenburg